Landeswandertag in Wanfried
Sonntag, den 18. Oktober 2015 um 14:46 Uhr
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Landeswandertag in Wanfried ein voller Erfolg

Rund 960 registrierte Wanderer aus Hessen und Thüringen, darunter auch Landrat Stefan Reuß, nahmen am diesjährigen Landeswandertag des Hessischen Turnverbandes in Wanfried teil. Dabei präsentierten die Ausrichter, der VfL Wanfried und der Schützenverein Wanfried, die Stadt von ihrer besten Seite.

Impressionen des Landeswandertages 2015 in Wanfried

Bei Kaiserwetter erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen perfekt organisierten und durchgeführten Landeswandertag. Nach 1990 fand die vom hessischen Turnverband jährlich stattfindende Veranstaltung erstmals wieder im Werratal statt. Im vergangenen Jahr nehmen gerade einmal rund 400 Wanderfreunde rund um den großen Feldberg am Landeswandertag teil.

Dem Turngau Werra wurde die Ausrichtung des Landeswandertages im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums vom Hessischen Turnverband angeboten. Der Tungau Werra fragte daraufhin beim VfL Wanfried an. Dieser zögerte keinen Moment und holte sich den Schützenverein Wanfried mit ins Boot.

Vor dem Hintergrund des 25. Jahrestags der Wiedervereinigung war für die Ausrichter klar, dass der Landeswandertag auch die Geschichte beider deutscher Staaten reflektieren sollte. Wanfried als östlichste Kommune Hessens hat hier viel zu bieten. Mit der Einbindung des Premiumwanderweges P12 „Mainzer Köpfe“, auf dem sich noch Relikte des einst unüberwindbaren Eisernen Vorhangs befinden und die Wanderrouten in unberührter Natur und teilweise auf ehemaligen Kolonnenwegen der Grenztruppen der DDR verliefen, hat man den Geschmack der Wanderfreunde voll getroffen. Die mit 15,6 km längste der drei Wanderrouten band zudem noch den ehemaligen Grenzführungsturm, der vom Heimatverein Wendehausen erhalten wird, mit ein.

VfL-Vorsitzender Wilhelm Gebhard zog eine durchweg positive Bilanz: „Angefangen von einer gut organisierten Anmeldestation über sorgfältig ausgewählte Wanderrouten, ein überaus reichhaltiges Angebot an regionalen Köstlichkeiten, einem tollen Programm (Kleinkaliber-Gästeschießen, Auftritt des Fanfarenzugs, Auftritt der Jazz-Tanz-Abteilung, „Drums alive“ - eine Tanzdarbietung der Damen-Gymnastikgruppe, musikalische Unterhaltung durch die Werraspatzen, eine Fotoausstellung zur Grenzgeschichte im Werratal von der IG Heldrastein und eine Hüpfburg für Kinder)  wird dieser Landeswandertag vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben.“

Besonders gelobt haben die Wanderer u.a. die drei perfekt ausgeschilderten Wanderwege, für die sich die VfL-Abteilungen „Hosin Sul“ und „Tischtennis“ verantwortlich zeigten, sowie die Verpflegungsstation auf der Wanderroute 2 und 3, die von der Fußballabteilung betreut wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Wanfried sorgte bereits bei der Anreise für eine entspannte Parkplatzsuche und das Deutsche Rote Kreuz sorgte für die nötige Sicherheit.

„Allen Beteiligten gilt ein großes Dankeschön für den ehrenamtlichen Einsatz,“ so VfL-Vorsitzender Wilhelm Gebhard und Schützenhauptmann Wolf-Arthur Kalden, die stolz darauf sind, dass über 100 Ehrenamtliche beider Vereine an diesem Tag im Einsatz waren, um den reibungslosen Ablauf zu garantieren. Dabei noch nicht mit berücksichtigt sind die zahlreichen Kuchenspenden von VfL- und Schützenfrauen.

Der Ehrenpräsident des Hessischen Turnverbandes, Rolf Dieter Beinhoff, die Vorsitzende des Turngau Werra, Magdalena Weidner, und der Vorsitzende des VfL Wanfried, Wilhelm Gebhard, nahmen nach der Wanderung noch Ehrungen vor:

Felix Hartmann vom TSV Röhrda wurde mit vier Jahren als jüngster Teilnehmer ausgezeichnet. Edith Kühnel (Turngau Feldberg) war mit 88 Jahren die älteste Teilnehmerin. Die größte Gruppe stellte einmal mehr der Sportverein aus Hitzerode mit 63 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und die weitest angereiste Gruppe war der TSV Walluf (288 km).

Ein zünftiges Oktoberfest am Abend mit 300 Besuchern rundete einen  erfolgreich verlaufenen Landeswandertag ab. Wanderer, Nichtwanderer und vor allem die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer feierten zusammen bis tief in die Nacht.

Einen Bericht von lokalo24 finden Sie hier.

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